Unvereinbar? Keine aktiven AfD-Mitglieder in kirchliche Ämter

Vor kurzem beschloss die katholische Kirche, dass eine Mitgliederschaft von Menschen mit kirchlichen Ämtern und einer Zugehörigkeit zur AfD unvereinbar sei. „Ein aktives Eintreten für die AfD widerspricht den Grundwerten des Christentums“, hatte die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Irme Stetter-Karp, bereits im Sommer in einem Interview gesagt. Sie wolle aktiven AfD-lern den Zugang zu kirchlichen Ämtern verwehren.

Der Landtagsabgeordnete, Matthias Vogler erklärt dazu:

„Dieses Verhalten ist demokratiefeindlich. Es muss sich deswegen niemand mehr über die vielen Kirchenaustritte in Bayern und bundesweit wundern. Die Katholische Kirche nennt die AfD demokratiefeindlich, jedoch ist eine Ausladung von AfD-Funktionären demokratiefeindlich. Dann müssen sich führende Vertreter auch nicht über die sinkende Zahl von Kirchenmitgliedern wundern – laut einer aktuellen INSA-Umfrage denkt jeder Dritte konkret über einen Austritt nach.

Die Katholische aber auch die Evangelische Kirche haben sich schon lange von ihrem „Kerngeschäft“ entfernt.

Es ist offensichtlich, dass die Katholische und Evangelische Kirche schon seit geraumer Zeit ihre Verbindung zu den grundlegenden christlichen Werten verloren haben. Eine Kirche, die sich von ihren spirituellen Wurzeln entfernt, verliert ihre Attraktivität und Entfremdung von der Bevölkerung ist die Konsequenz.“

Matthias Vogler, MdL

Volksvertreter in Bayern

Quelle: https://www.br.de/nachrichten/kultur/unvereinbar-keine-aktiven-afd-mitglieder-in-kirchliche-aemter,TvfN8IK?fbclid=IwAR38605tceeUXqaZvXTh4w3d1iSsFtp0qmUp7SkwzyLGjU9aaPVRxL1gMvg

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